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Windows-10 |Ein Systemabbild erstellen und Wiederherstellen

Windows 10 bietet die Möglichkeit, eine Systemsicherung auf einer separaten Festplatte zu erstellen. Diese kann dann bei Bedarf wieder zurückgelesen werden. Auf diese Weise können Sie ihr System aus einer solchen Sicherung auf den vorherigen Zustand zurücksetzen.

Um eine solche Systemsicherung zu erstellen gehen Sie in folgenden Schritten vor:

Einstellungen  –  Update und Sicherheit  – 

Sicherung  –  zum Sichern und Wiederherstellen (Windows 7) wechseln

Hier wählen Sie dann „Systemabbild erstellen

Jetzt wird nach geeigneten und verfügbaren Sicherungslaufwerken gesucht.

Wählen Sie hier nun das gewünschte Speicherziel aus

Bei der Version Windows-10 Pro können Sie hier auch ins Netzwerk sichern.

Bestätigen Sie ihre Auswahl mit Klick auf Weiter

Markieren Sie ggf. weitere zu sichernde Laufwerke und bestätigen Sie ihre Auswahl mit Klick auf Weiter

Zur Bestätigung erhalten Sie zum Schluss noch eine Zusammenfassung ihrer Sicherungseinstellungen.

Starten Sie nun die Sicherung mit Klick auf „Sicherung starten“

Während der Sicherung wird der Status in einer Fortschrittsanzeige dargestellt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Sicherung erscheint noch ein Dialogfeld mit der Abfrage, ob Sie einen Systemreparaturdatenträger erstellen möchten. Existiert dieser Datenträger bereits, können Sie dieses Dialogfeld über die Nein-Schaltfläche abbrechen. Wenn nicht folgen Sie der Anleitung im nächsten Abschnitt.

Einen Systemreparaturdatenträger erstellen

Um Windows-10 bei Problemen aus einem gesicherten Systemabbild wiederherzustellen oder das System bei einem nicht mehr startenden Windows zu booten, sind Sie unter Umständen auf eine Reparaturmedium angewiesen. Dies kann die Installations-DVD sen. Bei vielen Systemen ist windows bereits vorinstalliert und es wird ohne Installationsmedium ausgeliefert. Dafür lässt sich in Windows-10 ein Reparaturdatenträger auf CD oder DVD erstellen.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

Unterhalb der Auswahl zur Erstellung eines Systemabbildes finden Sie die Auswahl „Reparaturdatenträger erstellen

Bestätigen Sie diese Auswahl und öffnen Sie die Auswahl zum Zielmedium

Wählen Sie hier ihr Laufwerk mit der leeren CD oder DVD und starten Sie den Vorgang mit einem Klick auf Datenträger erstellen. Nachdem das Dialogfeld mit der erfolgreichen Abschlussmeldung erscheint, schließen Sie dieses und entnehmen den Datenträger. Mit diesem Medium lässt sich später der Computer booten und zur Rücksicherung starten.

Ein USB-Wiederherstellungslaufwerk erstellen

Viele neuen Rechner besitzen kein DVD-Laufwerk mehr. Um für diese Systeme ein Bootmedium im Fehlerfall zur Hand zu haben eignet sich ein USB-Stick. Bei UEFI-Systemen und einer 64-Bit Windows-Installation ist ein solcher USB-Stick ebenfalls recht hilfreich.

Beginnen Sie hierzu wie schon in den vorangegangenen Kapiteln.
Geben Sie in das Suchfenster Wiederherstellungslaufwerk ein und wählen Sie die App „Wiederherstellungslaufwerk“

Wählen Sie einen verfügbaren und geeigneten Speicherstick und bestätigen Sie mit Klick auf Weiter

Sie erhalten noch einmal eine Warnung, dass alle Daten auf dem Speicherstick verloren gehen.

Zum Schluß starten Sie die Erstellung des Wiederherstellungslaufwerkes mit Klick auf Erstellen

Die Wiederherstellung aus einem gespeicherten Systemabbild

Verfügen Sie über ein Systemabbild des Computers, enthält dieses eine Momentaufnahme mit allen Systemdateien, den installierten Programmen, Einstellungen usw. Bei Problemen können Sie den Rechner auf dieses Systemabbild zurücksetzen und ein beschädigtes System wiederherstellen.

Beim Rücksichern eines Systemabbildes gehen aber alle Änderungen, welche nach dem Erstellen der Sicherung vorgenommen wurden sowie die zwischenzeitlich gespeicherten Dateien verloren.

 

Verschiedene Mögliochkeiten zum Zurücklesen des Systemabbildes

  • Sofern Windows 10 noch läuft, aber Probleme bereitet, klicken Sie auf die Schaltfläche Start. Dann öffnen Sie das Menü der Schaltfläche Ein/Aus und wählen bei gedrückter Shift-Taste (Großschreibtaste) „Neu starten“. Dies leitet das Booten in die Windows PE-Umgebung ein.
  • Sofern das System nicht mehr bootet starten Sie das System von einem Reparaturdatenträger, wie oben beschrieben.

In der PE-Umgebung führen Sie dann die folgenden Schritte zum Zurücklesen des Systemabbildes aus:

  • Sobald die Seite Optionen auswählen erscheint wählen Sie die Kachel Problembehandlung und auf der Seite Problembehandlung auf die Kachel „Erweiterte Optionen“
  • Auf der Seite Erweiterte Optionen wählen Sie Kachel Systemimage-Wiederherstellung und führen die nächsten Schritte aus.
  • Erscheint eine Auswahl des Betriebssystems wählen Sie die Kachel mit dem gewünschten Windows 10
  • Abschließend durchlaufen Sie die Dialogfelder des Sicherungsassistenten um den Sicherungsdatensatz auszuwählen und das Zurücklesen zu starten.

Über die Weiter-Schaltfläche blättern Sie durch die Dialogfelder zur Auswahl der Sicherung sowie der Rücksicherungseinstellungen. Im Dialogfeld aus Abbildung xx Vordergrund verwenden Sie entweder den letzten gefundenen Sicherungsdatensatz oder Sie markieren das Optionsfeld „Systemabbild auswählen“. Im dann angezeigten Dialogfeld kann mit der Schaltfläche „Erweitert“ auf Netzwerkspeicherorte mit den Sicherungen zugegriffen werden. Sobald Sie die Fertigstellen-Schaltfläche bestätigen beginnt das Zurückschreiben des Sicherungsdatensatzes auf das Ziellaufwerk. Der Vorgang wird über eine Fortschrittsanzeige angezeigt. Nach der Rücksicherung muss ein Neustart durchgeführt werden um die zurückgesicherte Windows-Version zu starten.

 

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Windows 10 kann mehrere Systemabbilder auf einem logischen Laufwerk ablegen. Diese werden dann im Ordner WindowsImageBackup gespeichert. Beim Zurücklesen werden die Sicherungsdatensätze getrenntnach Datum und Uhrzeit zur Auswahl angezeigt.